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Umweltplakette / Feinstaubplakette ermitteln.

Welche Feinstaubplakette Ihr Fahrzeug erhält, können Sie mit unserem Tool unten ermitteln.

Umweltzonen befahren dürfen

Vermeiden Sie hohe Bußgelder

Umweltplakette ermitteln

Schadstoffklasse

Euro 0 - Euro 6

Schadstoffgruppe

rot (2), gelb(3), grün(4), blau (5&6)

Online-Rechner

Feinstaubplakette ermitteln

Welche Umweltplakette braucht Ihr Auto?

Sind Sie unschlüssig, welche Umweltplakette für Ihr Fahrzeug infrage kommt? Unser digitales Prüftool hilft Ihnen dabei, die passende Plakette zu ermitteln. Geben Sie dazu einfach die relevanten Daten aus Ihrem Fahrzeugschein oder der Zulassungsbescheinigung Teil I ein.

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Fragen?

Zulassungsbescheinigung I (ab 01.10.2005). Die letzten 2 Stellen von Feld “14.1”.
Alter Fahrzeugschein (bis 30.09.2005). Die letzten 2 Stellen der Schlüsselnr. “zu 1”.

Ob ihr Fahrzeug mit Dieselmotor mit einem Partikelminderungssystem mit “PM-Stufe” ausgestattet ist, können Sie Ihrer Zulassungsbescheinigung unten im Feld 22 entnehmen:

Ja, ein Partikelminderungssystem (z. B. Diesel-Partikelfilter) kann in vielen Fällen nachgerüstet werden – vor allem bei älteren Diesel-Fahrzeugen ohne serienmäßigen Filter.

Wichtig:

  • Einbau nur in einer Fachwerkstatt
  • System muss für das Fahrzeug zugelassen sein
  • Nachrüstung muss eingetragen werden

Sollte das Ergebnis laut dem Rechner eine grüne Feinstaubplakette sein, erhalten Sie diese direkt bei uns vor Ort. Ein Anruf oder eine Terminvereinbarung ist hierfür nicht erforderlich.

Was bedeutet Schadstoffklasse?

Autoabgase enthalten Feinstaub und Stickstoffdioxid. Diese Stoffe gefährden die Gesundheit und schaden der Umwelt.

Jedes Fahrzeug stößt – abhängig von Typ und Alter – eine bestimmte Menge an Schadstoffen aus. Diese Emissionen werden gemessen und einer sogenannten Schadstoffklasse zugeordnet.

Zu den wichtigsten Schadstoffen zählen:

  • Kohlenstoffmonoxid (CO)
  • Stickstoffoxide (NOx)
  • Kohlenwasserstoffe (HC)
  • Nichtmethankohlenwasserstoffe (NMHC)
  • Feinstaub und Rußpartikel

 

👉 Je weniger Schadstoffe ein Auto ausstößt, desto besser ist seine Einstufung.


Die EU-Abgasnorm (Euro-Norm)

Die Einteilung in Schadstoffklassen ist europaweit durch die EU-Abgasnorm geregelt – auch bekannt als Euro-Norm.

Sie legt fest:

  • Welche Schadstoffklasse ein Fahrzeug erhält
  • Welche Grenzwerte für CO, NOx, HC, Feinstaub und Partikel gelten
  • Wie die Emissionen gemessen werden

 

Entwicklung der Euro-Normen

  • 1970: Erste Abgasnorm in Europa
  • Seitdem: kontinuierliche Verschärfung der Grenzwerte
  • Seit 2015: Euro 6 ist verbindlich
  • 2017: Einführung neuer Messverfahren (Euro 6c / 6d)
  • Seit 2023: Einführung der Zwischenstufe Euro 6e
  • Voraussichtlich Mitte 2025: Einführung der Euro 7-Norm

 

Die Grenzwerte selbst wurden seit 2015 nicht weiter gesenkt – aber die Messverfahren sind strenger geworden.


Welche Schadstoffklassen gibt es?

Die EU unterscheidet sechs Klassen für schadstoffarme Fahrzeuge:

Schadstoffklasse Einführung
Euro 6 (geringster Ausstoß) seit 01.09.2014/2017
Euro 5 seit 01.09.2009/2011
Euro 4 seit 01.01.2005
Euro 3 seit 01.01.2000
Euro 2 seit 01.01.1996
Euro 1 (höchster Ausstoß) seit 01.07.1992
Euro 00 nicht schadstoffarme Fahrzeuge

⚠ Fahrzeuge ohne Einstufung (Euro 00) dürfen bei Ozonalarm nicht fahren.


Sonderregelung für Lkw und Busse

Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gelten Klassen mit römischen Zahlen:

  • Euro I bis Euro VI
  • Aktuell ist Euro VI bei Neuzulassungen vorgeschrieben

 


Elektro- und Hybridfahrzeuge

  • Elektroautos: Keine Schadstoffklasse (keine relevanten Emissionen)
  • Hybridfahrzeuge: Müssen die Euro-Norm erfüllen (meist Euro 5 oder 6)

 


Schadstoffklasse vs. Umweltplakette

Seit 2008 gibt es Umweltzonen in vielen deutschen Städten.

Dort darf man nur mit gültiger Feinstaubplakette fahren.

Die vier Plaketten

  • ❌ Keine Plakette
  • 🔴 Rot
  • 🟡 Gelb
  • 🟢 Grün

Wer bekommt welche Plakette?

  • Euro 4 oder besser → 🟢 Grün (Zufahrt zu allen Umweltzonen)
  • Euro 3 Diesel → 🟡 Gelb
  • Euro 2 Diesel → 🔴 Rot
  • Benziner ohne Katalysator → ❌ Keine Plakette

👉 Die Schadstoffklasse entscheidet, welche Plakette du erhältst.

Die Umweltplakette bekommst du z. B. beim TÜV, bei Zulassungsstellen oder Tankstellen.


Warum ist die Schadstoffklasse wichtig?

  • Einfluss auf die Kfz-Steuer: Je sauberer das Fahrzeug, desto günstiger ist in der Regel die Steuer.
  • Zufahrt zu Umweltzonen: Ohne passende Plakette drohen Bußgelder.
  • Klimaschutz: Weniger Emissionen bedeuten weniger Belastung für Umwelt und Klima.

CO₂-Grenzwerte der EU

Autoabgase enthalten auch CO₂ – ein Treibhausgas, das zum Klimawandel beiträgt.

CO₂-Grenzwerte:

  • 2015–2020: 130 g CO₂/km
  • Bis 2020: Zielwert 95 g CO₂/km
  • Ab 2021: weitere Senkung geplant

Diese Werte gelten als Durchschnitt aller neu verkauften Fahrzeuge in der EU.


Wie wird die Schadstoffklasse geprüft?

Die Einhaltung wird durch die Abgasuntersuchung (AU) kontrolliert.

  • Bestandteil der Hauptuntersuchung (HU)
  • Alle 2 Jahre erforderlich
  • Neuwagen erstmals nach 3 Jahren

Die Umweltplakette musst du selbst kaufen.
Wichtig: Das Kennzeichen muss auf der Plakette eingetragen sein, sonst ist sie ungültig.


Wie finde ich meine Schadstoffklasse heraus?

Du benötigst deine Emissionsschlüsselnummer.

Zu finden im Fahrzeugschein:

  • Alter Fahrzeugschein: Feld „Schlüsselnummer – zu 1“
  • Zulassungsbescheinigung Teil I: Feld 14.1

👉 Entscheidend sind die letzten zwei Ziffern der Nummer.

Alternativ kannst du deine Nummer online prüfen (z. B. bei uns auf der Website).


Kann ich meine Schadstoffklasse verbessern?

Ja – durch technische Nachrüstung.

Vorteile:

  • Eventuell geringere Kfz-Steuer
  • Bessere Umweltplakette
  • Zufahrt zu Umweltzonen möglich

Nachteile:

  • Umbaukosten können hoch sein

💡 Tipp: Vorher prüfen, ob sich die Investition wirtschaftlich lohnt.